20 W I N E S & EWC Ahrensburg

Liebe Wein- und Kulturfreunde,

auf dieser Seite präsentieren wir Euch alle Events von 20WINES und
die aktuellen Veranstaltungen unserer Kulturreihe Literatur Live 2017,  eine Kooperation der Initiatoren 20WINES, der Buchhandlung Stojan & dem Kulturzentrum Marstall.

Veranstaltungsort und Adresse

Literatur Live:

20WINES & die Buchhandlung Stojan  & der Marstall präsentieren:

Literatur Live 2017

 

Lesung

Sturm und Stille: Jochen Missfeldt und seine Bücher

Moderiert von Armin Diedrichsen

 

Noch während seiner Zeit als Offizier der Luftwaffe begann Jochen Missfeldt zu schreiben, 1982 wurde er als 41-Jähriger in den Ruhestand versetzt. Schon vorher veröffentlichte er Gedichte, später kamen Erzählungen und die Romane "Solsbüll", "Gespiegelter Himmel" und "Steilküste" hinzu. Zuletzt erschien von ihm die große Biographie "Du graue Stadt am Meer. Der Dichter Theodor Storm in seinem Jahrhundert". Während der Arbeit an diesem Buch begann er sich für Storms Liebesbeziehung zu Dorothea Jensen zu interessieren. Sie begann wahrscheinlich im Jahr 1847, das heißt bald nach der Eheschließung mit Storms erster Ehefrau Constanze, dauerte über Jahre hinweg an und mündete nach Constanzes Tod in eine späte Ehe. Basierend auf diesem Stoff, hat Jochen Missfeldt nun den Roman "Sturm und Stille" geschrieben, die bewegende Geschichte einer Liebe und eines Frauenlebens im 19. Jahrhundert. Gestützt hat er sich auf sein umfassendes Wissen als Storm-Biograph – auf Briefe, Novellen und Gedichte, auf Zeitungsmeldungen, Lebenszeugnisse, historische Quellen überhaupt. Aber noch mehr beruht die Geschichte auf Erfindung, Nachempfindung, Phantasie.

In der Rahmenhandlung von "Sturm und Stille" begegnet uns ein Alter und sein Rübenmus. Es ist Gustav Hasse, der in Jochen Missfeldts Debütroman "Solsbüll" seinen ersten Auftritt hatte. Jener Roman, ein großer Deutschland- und Familienroman des 20. Jahrhunderts, erscheint nun parallel mit "Sturm und Stille" am 18. August als Neuausgabe im Rowohlt Verlag. Solsbüll ist ein Städtchen im nördlichen Schleswig-Holstein, tiefste Provinz und doch ein Ort, in dem die großen Ereignisse des 20. Jahrhunderts ihre Spuren hinterlassen. Dort verknüpfen sich die Lebensgeschichten dreier Generationen, verkörpert in drei Männern, die als Großvater, Vater und Sohn denselben Namen tragen: Gustav Hasse. Während die ersten beiden in den Weltkriegen fallen, überlebt der 1941 geborene dritte Gustav und wächst in einem Hebammen-Haushalt auf. Im Schicksal zweier Frauen, seiner Großmutter Anne und seiner Ziehmutter Gret, spiegelt sich die Zeit: Nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg erleben die beiden Hebammen Aufstieg und Blüte des Nationalsozialismus und sein katastrophales Ende.

 ”Jochen Missfeldt ist ein bedeutender deutscher Erzähler, der auf einzigartige Weise die archaischen Dimensionen des Herkommens und der Landschaft verbindet mit deutscher Geschichte, Technik und Alltag.”
Aus der Begründung der Jury für die Verleihung des Wilhelm-Raabe-Literaturpreises an Jochen Missfeldt

Jochen Missfeldt lebt in Nordfriesland. Er wird im Marstall beide Bücher, Solsbüll sowie Sturm und Stille, vorstellen.

 Foto: Ilse Clausen

 Eintritt

Vorverkauf: 12 Euro (zzgl. VVk-Gebühr)

Abendkasse: 15 Euro

Eintrittskarten bei der Buchhandlung Stojan und online unter www.ticketmaster.de

 

Lesung

Hannelore Hoger

 

Man glaubt sie zu kennen: Hannelore Hoger.
Als eigenwillige und zupackende Kommissarin Bella Block wurde sie populär, aber sie spielte und beherrschte auch viele andere Rollen in Theater- und Filmproduktionen.
Von „Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos” (1968) und „Die Patriotin” (1979) über Auftritte in Derrick und Tatort bis zu „Die Bertinis” (1988) und der jüngsten Heidi-Verfilmung (2015), in der sie die Großmutter mimt, reicht das Spektrum ihrer Arbeiten.
Unzählige Theaterauftritte kommen hinzu.

Jetzt erzählt sie zum ersten Mal ausführlich aus ihrem Leben: von Kindheit und Jugend in Hamburg unter der Ägide einer resoluten und sorgsamen Mutter; von ihren Anfängen und ersten Erfolgen als Theaterschauspielerin; von der Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Peter Zadek, Edgar Reitz und Alexander Kluge, die sie geprägt haben.
Von verschiedenen Kollegen - und von ihrer Tochter Nina.

Die Veranstaltung wird moderiert von Uwe Neumann, einem ehemaligen Lektor des Rowohlt-Verlags, in dem auch die Erinnerungen von Hannelore Hoger erschienen sind.

Foto: Carmen Lechtenbrink

Eintritt

Vorverkauf: 15 Euro (zzgl. VVk-Gebühr)

Abendkasse: 18 Euro

Eintrittskarten bei d er Buchhandlung Stojan

und online unter www.ticketmaster.de

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WELCOME HOME TOUR II

Schon wieder besucht uns ein verlorener Sohn und gibt sich die Ehre

in den heiligen Räumen von 20WINES einen Musikabend zu zelebrieren.

 

 

Wir entführen euch in die Zeit der Belle Epoche in der wohl aufregendsten Stadt der zwanziger Jahre Deutschlands des vorigen Jahrhunderts. ?xxxxxx?

Gäste mit Frack und Boa werden von uns an diesem Abend bevorzugt behandelt, Zeitzeugen erhalten freien Eintritt. An diesem Abend gibt es keine ! Sitzgelegenheiten, es wird gewippt, der Sektlaune gefröhnt, gelauscht und eher getrunken und getanzt als bedächtig und am senilen Abgrund einem Autor gefolgt.

 

 So wie hier von Arthur Pluta ein Liveauftritt im Bilde festgehalten wurde, stelle ich mir insgeheim diesen Abend vor...

 

 

 

 

 

20WINES Sven Dohrendorf
kontakt@20wines.de